TK

© 2007 - by

Torsten Kruckenberg,

Wriedel

Tischkreissäge

Ein nicht ganz ungefährliches Projekt, wie ich zugeben muss !

Ich hatte mich aber immer darüber geärgert, jede kleine Kunststoff- oder Holzleiste mit ‘nem Cutter schneiden zu müssen.

Erstens ist es auf Dauer anstrengend. Zweitens wird es oft nicht so genau und drittens macht es keinen Spass.

Also musste eine Lösung her. - Tja - und so sieht sie aus:

Ganz nett geworden - denke ich !

 

Hier der “Rohbau” !

Die “Kupplung” für das Sägeblatt, sowie die Achshalter mit den Kugellagern,

waren nur zu Testzwecken aus Kunststoff.

Der Motor ist aus einem (nicht sonderlich alten) Haushaltsmixer.

Meine Frau benutzte ihn zwar nie, aber als ich sie vor vollendete Tatsachen stellte,

war sie nicht soooooo begeistert Sauer-03. Warum eigentlich nicht ? Tz, tz, tz ....biggrins

 

Und da wir gerade bei der Unterseite sind, mal ein paar Bilder vom (fast) fertigen Teil:

Hier ist die Kupplung gut zu sehen. Da ich niemanden kenne, der mir etwas auf der

Drehbank hätte drehen können, musste ich mehrere Edelstahlscheiben zu einem Zylinder

zusammensetzen.

Die Sägeblätter sind aus 1 mm Edelstahl und haben einen Ø von 100 mm.

Ich habe die Vorlage im CAD gezeichnet und in Edelstahl lasern lassen.

Die nicht gezahnten Scheiben dienen - mit Schleifpapier beklebt - als Schleifscheiben (wer hätte das gedachtbiggrins)

Da Edelstahl nicht das optimalste Material für Sägeblätter ist (einige werden vermutlich die Hände über den Kopf

zusammenschlagen), werde ich mir irgendwann mal eines aus Hartmetall gönnen.

Die Sägeblätter wurden für den Spanabtrag geschränkt und natürlich geschärft.

Meine Kunststoffe, die ich zum Basteln nutze und auch Holz lassen sich wirklich gut damit sägen.

Eigentlich wollte ich sie noch so erweitern (so war es mal geplant), dass man sie durch einen

Aufsatz zur Dekupiersäge umrüsten kann. Aber das liegt ersteinmal auf Eis - bei den vielen

Baustellen die ich habe ....

 

Weiter ? Bohrständer !

 

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