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.... doch was daraus geworden ist, könnte vielleicht ganz interessant sein.
Das Ganze stammt aus dem Jahre 2003. Dass sich bis jetzt eine Menge getan hat, kann man sich vermutlich vorstellen.
Bilder sind verlinkt und fangen weiter unten an.
Nun gut - fangen wir mal an !
Irgendwann kam ich auf die Idee, mir eine Tankanzeige (Füllstandanzeige) für meinen Modell-Heli zu realisieren.
Nur wie ? - Nicht die grösste Ahnung von Elektronik, geschweige denn von Schaltungen und Platinen.
Die Lösung: das I-Net ! Elektronikforum gesucht - Elektronikforum gefunden ! Nachgefragt, ob mir evtl. Jemand eine einfache Schaltung für mein Problem aufzeigen kann. Nach laaaaaangem hin und her erbarmte sich mir Jemand, der wohl Ahnung von Elektronik hat.
Die Jungs haben einfach Angst, dass wenn sie eine Schaltung rausgeben, der Nächste sich damit
dumm und dämlich verdient - tz, tz, tz.
Wie schon geschrieben - nach langem hin und her. Es war eine Schaltung mit 3 LED. Ich war glücklich !
Irgendwann kam mir die gloreiche Idee, ob es wohl möglich wäre, diese Anzeige etwas "präziser" zu gestalten (mehr LED).
Ich fragte höflich nach ob es EINFACH möglich wäre.
Das war mein Fehler - der Typ war nicht mehr zu halten und meinte, dass er sich doch nicht umsonst Gedanken mache und er sowieso kein Bock mehr hätte 
Na ja - das war’s für mich in diesem Forum - wusste ja nicht, dass es sooooooooooo kompliziert ist,
noch 2 LED hinzuzufügen. Bin halt Laie !
Nächstes Forum: ähnliche Anfangsschwierigkeiten, jedoch viiiiel “netterarar”. Dann nahm sich mir Jemand an. Ein gaaaaaaanz, gaaaaaaanz, lieber, netter Mensch. Die Ruhe selbst, erklärt verständlich und einfach nur nett. Er programmiert bzw. baut autonome Roboter mit Microcontrollern (AVR von Atmel).
Er entwarf eine Schaltung und meinte, er könne den AVR programmieren, was er auch nach Absprache mit mir tat
(er musste ja wissen, was ich überhaupt wollte) !
So - AVR is’ programmiert - und weiter !? Platinen selber ätzen ! Schwierig ? Was brauche ich dafür ?
Antwort: I-Net ! Als erstes wurde eine "Ätzküvette" gebaut, mit Belüftung zur besseren Zirkulation der Flüssigkeit
(ist etwas gross geraten - passt glaube ich doppeltes Europlatinenformat rein - was soll’s !).
Auf den Bildern noch nicht zu sehen, sind die Abdeckungen mit den Thermometern.
Die Abdeckung ist wichtig, da es durch die zugeführte Luft leicht aus der Küvette spritzt. Komplett mit Deckel sind Sie weiter unten auf dem Gesamtbild zu sehen.
Die Belüftung bei der ersten Version war nicht optimal - dies bekam ich mit der zweiten Version hin. Hier mal die Bilder:
Küvette-1 (45 kb) Hier noch mit Aquarienheizstab Küvette-2 (64 kb) Küvette-3 (21 kb)
Platinenhalter (40 kb)
Küvettenbelüftung-1 (17 kb) Küvettenbelüftung-2 (35 kb)
Als die erste Küvette fertig war, überlegte ich mir, dass ich ja nicht nur ätzen, sondern auch entwickeln müsste!
Super - Du bist ein richtiger Schnelldenker *lol* ! Ergebnis: zweite Küvette gebaut. Etwas kleiner. Weil - reicht ja.
Als Dankeschön für den programmierten AVR (Wert: ca. 4,- Euro - natürlich darf die Arbeits-u.Programmierzeit
nicht unterschätzt werden), schenkte ich dem lieben Menschen eine gebaute Küvette, da dieser mit Wannen arbeitet.
Also eine Dritte gebaut.
Das Glas habe ich von einem Tischler nach meinen Vorgaben, fertig geschnitten bekommen. Gekostet hat es mich nur ein paar Aufkleber, die ich eben fix auf meinem Schneideplotter geschnitten habe.
Wie früher - tauschen, was das Zeug hält . Das Silikon hatte ich noch "so rumstehen".
Küvetten fertig ! Aber wie bekomme ich den Luftstrom für die Belüftung der Küvetten hin ?
Antwort: Kühlschrankaggregat !
Kühlschrankaggregat (26 Kb)
Zum nächsten Kältetechnik-Dingens-Typen hin und für ‘n warmen Händedruck und ein gaaaaaaanz herzliches Dankeschön
so ‘n Teil abgestaubt. In meiner Verwandschaft konnte ich noch 2 Aggregate ergattern,
die noch für einen Selbstbau Kompressor herhalten sollen. Alle funktionieren einwandfrei ! Problem gelöst !
Da die Dinger aber geölt laufen und nicht mehr in einem geschlossenen Kreislauf betrieben werden,
musste ich noch einen Filter basteln, der das Öl im Luftstrom abfängt (näheres auf der Projektseite).
Ab und an muss dann halt mal ein kleines Gläschen Kompressoröl in den Ansaugstutzen gegeben werden.
Hmmm - EIN Kompressor und ZWEI Abnehmer ?
Lösung:
Luftverteiler mit Luftregulierschraube bauen. Ein Stück Kupferrohr und kleine Messinghülsen - bisschen Löten - feddich ! Zweite Version = Stück Kupferrohr und Kunststoffhülsen eingeklebt: Luftverteiler (25 Kb)
Soooo - Entwickeln und Ätzen können wir schonmal, aber um eine Leiterplatte/Platine erstellen zu können,
benötige ich doch noch einen Film - oder !?
Und wie soll ich das Layout des Films überhaupt auf die Platine bekommen - ohne Belichter ?
Irgendwie komme ich von dem Gedanken nicht los, dass ich das Pferd von hinten aufzäume !
Antwort: etwas überlegt und schon ging’s los: Aus einem alten Scanner und einem Gesichtsbräuner (bei e-Bay für 5,- € ersteigert - ohne Versand versteht sich),
sowie einer Zeitschaltuhr aus einer alten Microwelle und ein paar "herumliegenden" PC-Lüftern,
wurde ein UV-Platinen-Belichter "gebastelt" ! Ist schon witzig, wenn die Zeit für die Belichtung abgelaufen ist (Microwellenzeitschalter) "DING - Essen ist fertig" ! 
Auch hier hat sich was geändert: als Timer dient ein Atmel AVR ! Wird noch extra von berichtet! Hätte ich die Teile einzeln gekauft hätte es mich (für meine Verhältnisse) fast ein "Vermögen" gekostet.
Alleine EINE !1! UV-Röhre sollte ca. 8,- € kosten - OHNE Starter ! Zuviel für mein Dafürhalten.
Da ich nicht wusste wo ich die Belichtungszeit ansetzen sollte (zig unterschiedliche Meinungen und Angaben im I-Net.
Es ging von 60 Sekunden bis 2 Stunden ! Allerdings kam die zwei Stunden Angabe daher,
dass normale Glühbirnen benutzt wurden, was ja auch funktionieren soll), und ich keine Ahnung hatte,
wie heiss die UV-Röhren werden könnten, verbaute ich die PC-Lüfter, um einem evtl. Hitzestau entgegenzuwirken. Drei Lüfter bringen Frischluft rein - drei Lüfter ziehen die Verbrauchte raus).
Naja - hätte ich auch lassen können. Wie ich hinterher festgestellt habe, betrug die Belichtungszeit: 2 Min. ! Da is’ nich’ viel mit Wärmeentwicklung - nu’ waren die Lüfter und Löcher aber verbaut - was soll’s - bleibt so ! Es hat sich aber gezeigt, dass wenn ich mehrere Platinen herstelle, die PC-Lüfter durchaus Sinn machen. Das Einzige, was mir Sorgen bereitete war, der (geringe) Abstand der UV-Röhren zur Scanner-Auflagefläche
(evtl. Streifenbildung auf der Platine). Dies bekam ich durch Auslegen von Alufolie im Scanner in den Griff. Bildas: Das Gehäuse (Scanner-"innereien" entnommen) !
UV-Platinen-Belichter-1 (45 Kb) UV-Platinen-Belichter-2 (50 Kb) Der Deckel UV-Platinen-Belichter-3 (59 Kb) Zurechtgeschnittenes Blei UV-Platinen-Belichter-4 (82 Kb) Das Blei in den Deckel geklebt... UV-Platinen-Belichter-5 (73 Kb)
... und wieder dicht gemacht (die Seiten wurden auch noch dicht gemacht. Zu sehen beim fertigen Belichter) !
Das ganze ist dafür gedacht, um den Deckel so schwer wie möglich zu machen, damit der Andruck der Platine auf dem Film optimal ist und es keine Unterspiegelungen auftreten können!
UV-Platinen-Belichter-6 (57 Kb) Gesichtsbräuner von innen UV-Platinen-Belichter-7 (53 Kb) Grober Aufbau ! Gebogene Kunststoffplatte, um die Abstände für die UV-Röhren hinzubekommen ! UV-Platinen-Belichter-8 (43 Kb) Fettich - Gut zu sehen: der Zeitschalter (rot), die Lüfter und der Lüfterschalter, sowie die geschlossenen Seiten. UV-Platinen-Belichter-9 (61 Kb)
Nächstes Problem (wer hätte das gedacht): das verwendete Ätzmittel (Natriumpersulfat) sollte eine Verarbeitungstemperatur von ca. 45° C haben !
Plus - nicht Minus, was mir sicherlich größeres Kopfzerbrechen bereitet hätte !
Wie soll ich das ‘n mach’n ? Aquarienheizstäbe regeln meist nur bis ca. 35°C (die Fische sollen ja nicht gekocht werden).
Es gibt zwar bei einigen Modellen die Möglichkeit der Modifikation, aber halt nicht bei allen.
Lösung: Selbstbauheizung Ich besorgte mir aus der Apotheke ein paar Reagenzgläser (0,25 Euro/Stck.). Aus dem Elektronikversand ein paar Hochlastdrahtwiderstände (9/11/17W - benötigt wird pro Heizung
nur Einer = Cent Beträge. Unterschiedliche Wattstärken um die Temperaturunterschiede zu ermitteln),
aus dem Supermarkt Vogelsand und bohrte ein wenig in Alu, Kupfer und Stahl, um Späne zu bekommen,
die dem Sand beigemischt wurden. Kabel und Billignetzteil hatte ich noch rumliegen. Die dem Vogelsand beigemischten Metallspäne verbesserten die Wärmeleitfähigkeit.
Natürlich wurden die Kontakte des Widerstandes isoliert (sonst ggf. Kurzschluss).
Ergebnis: perfekt ! Heizt wie blöd !
Meine Aquarienheizung fühlte sich auch nicht heisser an (solange ich Sie anfassen konnte ) !
Küvettenheizung Material (35 Kb) Küvettenheizung fertig m. Halter (25 Kb) Küvettenheizung m. LED u. Schalter (27 Kb)
Jetzt befindet sich anstatt des Hochlastdrahtwiderstandes eine Halogenstiftsockelleuchte (12V/50W) im Reagenzglas.
Funktioniert tadellos und heizt noch besser und schneller.
Dann ging’s los - die ersten Versuche (DER erste Versuch) *schluck* ! Einen Streifen Platinenmaterial geschnitten (mit dem Dremel und Trennscheibe - uuuaaaaahh - nie wieder ),
einen selbsterstellten Film über meinen Laserdrucker ausgedruckt und ab damit auf den Belichter.
Für den Film bzw. das Layout gibt es kostenlose Programme, wie “Target 3001” von Ing.-Büro Friedrich
oder “Eagle” von Cadsoft. Natürlich sind die kostenlosen Versionen in der Funktionalität eingeschränkt.
Ich persönlich "arbeite" mit “Sprint Layout” weil’s einfach easy funktioniert, günstig ist (39,95-€ - leider nicht kostenlos)
und man es schnell beherrscht. Der Laserdrucker sollte schon eine gute Deckkraft haben. Bei zu geringer Deckkraft geht es auch, den Film 2 oder 3 mal durchzuschicken (mein Laser arbeitet relativ präzise) ! Tintenstrahler geht natürlich auch und noch einige andere Möglichkeiten. Mittlerweile bin ich aber auf Transparentpapier umgestiegen. Ich stellte die Belichtungszeit auf 20 Min. ein (Versuch). Alle 2 Min. deckte ich einen kleinen, markierten Teil des Platinenstreifens ab, sodass ich nun am Ende der 20 Minuten
einen Platinenstreifen hatte, der unterschiedliche Belichtungszeiten aufwies (ga’ nich’ so dumm - oder ?).
Ab damit in den Entwickler (Natriumhydroxid = Ätznatron > Apotheke - 1Kg = knapp 7,-€).
Dieser sollte mit handwarmen Wasser gemischt werden. Für einen Liter Entwicklerlösung benötigte ich 11 g.
Metall verträgt sich nicht besonders gut mit Ätznatron. Diese Chemikalie wird ja auch zum Vorbehandeln des Metalls
beim Eloxieren eingesetzt (die Erfahrung habe ich hinter mir). Sollte man es nicht in der Apotheke bekommen, so kann man auch Rohrreiniger/Abflussfrei nutzen,
da diese nicht selten Ätznatron enthalten.
WICHTIG: das Ätznatron ins Wasser und NICHT das Wasser auf das Ätznatron kippen.
Kippt man das Wasser auf das Ätznatron, so kann es zu einer heftigen Reaktion kommen. Des weiteren sind Schutzmaßnahmen bei beiden Chemikalien zu treffen: Schutzbrille, Säure- und Laugenbeständige Handschuhe, alte Kleidung, freie Hautstellen abdecken,
gut lüften oder im Freien arbeiten, Chemikalien umweltgerecht entsorgen und von Kindern und/oder Tieren fern halten. An dieser Stelle sollte aber noch erwähnt werden, dass man die Gefährlichkeit auch nicht Überbewerten sollte,
sodass schon fast Panik oder Angst entsteht.
Mit gesundem Menschenverstand und etwas Achtsamkeit ist das alles kein Problem.
So - das hätten wir: Entwicklungszeit: 3-5 SEKUNDEN (boooooaaaaaah - ging das schnell ) ! Einmal Spülen und ab ins 45° C warme/heiße Ätzbad. Natriumpersulfat > Elektronikversand, Preis: ca. 4-5€ für 600 g.
250 g benötige ich für eine Küvettenfüllung, die aber wiederverwendbar ist !
Ätzzeit: ca. 10 - 12 Min. ! Man - wie gespannt saß ich vor der Küvette .... Das Vorwärmen des Natriumpersulfates übernahm ein 5,- € billiger Wasserkocher, dem ich ein Thermometer verpasst habe (muss noch ‘n Gehäuse drum) !
Wasserkocher (31 Kb) Würde man versuchen die Chemikalien von Anfang an mit der Selbstbauheizung oder einem Aquarienheizstab zu erwärmen,
so würde dies recht lange dauern ! - Ich meine echt lange. Die Heizung ist eigentlich nur dazu da, um die Temperatur zu halten.
Ergebnis: die Platine war auf der ganzen Breite zu gebrauchen - ob nun 20 Min. oder nur 2 Min. Belichtungszeit !
Alles super ! Damit stand die Belichtungszeit für mich fest: 2 Min. !
Ich hätte vielleicht noch eine weitere Belichtungsreihe machen können um in der Belichtungszeit noch weiter
herunter zu kommen. Aber mir reicht das so, funktioniert einfach klasse und vor Allem sind die Ergebnisse reproduzierbar.
Juuchuuuu - erster Versuch und gleich erfolgreich *freu* ! Also ran an die Platine für die Tankanzeige. Ergebnis: tadellos !
Platine (12 Kb)
Ich hätte NIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEEE gedacht, dass es auf Anhieb klappen würde *stolz* !
Von der ersten Freude erholt ging es weiter. Das nächste Problem (nimmt das nochmal ein Ende ?): Wie bekomme ich die Chemikalien aus den Küvetten wieder in die PET-Flaschen zum lagern (wiederverwenden)?
Moment: Ich habe zum Lagern normale PET-Trinkflaschen benutzt - was man ja eigentlich nicht machen sollte,
da eine Verwechslungsgefahr mit Lebensmitteln bestehen kann. Allerdings habe ich keine Kinder, die Flaschen sind gekennzeichnet und sie stehen an einem Ort (Bastelraum)
mit anderen Chemikalien, wo Niemand auf die Idee kommen würde, etwas trinkbares zu suchen - Sicherheit. Das Ätznatron hat kein Problem damit, in verschlossenen Behältnissen gelagert zu werden. Das sollte es sogar,
da es stark hygroskopisch reagiert (zieht Wasser aus der Luft an) und somit unbrauchbar würde.
Jedoch habe ich über das Natriumpersulfat gelesen, dass dieses solch eine Lagerung nicht besonders mag,
da es sich ausdehnt. Fasuuch macht kluch (allerdings ein recht gefährlicher Versuch, wie ich zugeben muss). Es funktioniert aber, wenn die Flaschen kühl und trocken ohne Bewegung gelagert werden,
und man alle 2 - 3 Wochen die Flasche mal öffnet.
Ich bin aber dazu übergegangen, ein kleines Loch in den Verschluss der Flasche zu bohren und diesen mit einem Stück
Klebeband wieder zu verschließen. So kann das Gas bei zu hohem Druck durch das kleine Loch entweichen
und ist trotzdessen bei einem versehentlichem Umfallen, vor heftigem Auslaufen geschützt.
Waita: Viiiiieeeel probiert (natürlich erst nur mit sauberem Leitungswasser) und noch mehr daneben gegossen 
(wie gut, daß es zu dem Zeitpunkt Sommer war). Ausgießer angebaut, unterschiedliche Kipptechniken versucht, ..... - war alles Mist.
Laaaaaange, lange überlegt - dann hat’s geklickt ! Mit LUFT ! Häääää - wie soll ‘n das geh’n ? 
Ganz einfach: Ich habe in das eine Ende eines Schlauch mit 12 mm Innendurchmesser einfach einen Luftschlauch
(womit die Küvetten "betrieben" werden > Kompressor) ca. 3 - 5 cm weit hineingesteckt
(Innendurchmesser des LUFTschlauches = ca. 3 - 4 mm). Dieses Ende des Schlauches in die Küvette gesteckt und das andere Ende des 12 mm Schlauches
in die "Lager-Flasche" gesteckt - Kurz Luft drauf und es läuft !
Die Luft nimmt das Wasser mit nach oben. Irgendwann fängt das Wasser über dem höchsten Punkt an zu fallen,
es entsteht ein Sog, der die Küvette in ein paar Sekunden entleert ! - Voll einfach und sauber ( Knoff Hoff)! Wenn das Wasser läuft kann man die Luft wieder abschalten.
Wegen der unterschiedlichen Chemikalien - für jede Küvette einen extra Schlauch (soviel zum Thema 4-Fach Luftverteiler).
Ablassschlauch (Skizze) (36 Kb)
Und wieder ein Problem (langsam nervt’s): Bohren der Platine: ich habe zwar eine Standbohrmaschine (so ‘n Baumarktteil - schwer, groß und unpräzise), die aber nicht das Richtige war. Freihändig mit dem Dremel ? - Vergessen wir das ganz schnell wieder !
Lösung: e-Bay ! Bohrständer für 4,- Euro ersteigert (für Kleinbohrmaschinen) ! Endlich da ! Ernüchterung ! Die Geräteaufnahme ist zu klein für meinen Dremel.
War nur für - ich weiß es nicht mehr ganz genau - "Elektromot" oder "Micromot" oder so ! Was tun ? 
Antwort: Selbstbau ! Und los ging´s ! Erst nur der Ständer - Holz, Kunststoff, Alu, Blei und Kleinteile!
Ergebnis: Das Teil ist absolut klasse ! Kein Verdrehen oder schiefer Ansatz und leichtgängig in der Führung.
Das war aber nicht gleich auf Anhieb so.
Danach dachte ich mir, da muss noch Licht dran ! Was für eine Lampe und woher ? Antwort: Selbstbau mit LED, Vorwiderstand und einem Stück Alurohr ! - Fertig !
Dies ist die alte Version. Die neue Version beschreibe ich in “abgeschlossene Projekte” Bohrständer-1 (44 Kb) Bohrständer-2 (45 Kb)
Als Letztes dachte ich mir noch, wie ich wohl den beim bohren entstehenden Staub weg bekommen könnte !?
Nach dem ersten Versuch einer Absaugung mit einem Propeller und einem aus Blech gelötetem "Trichter",
sah das Teil aus, wie ein Bohrständer mit Raketenantrieb ! Ergebnis: Absaugung zu gering !
Zweiter Versuch: Selbstbau eines Radiallüfters !
Material: Glasfaser, 5 Min. Epoxy, Alu, Motor, Kleinteile. Das war’s ! Absaugung: sehr gut ! Sieht zwar immer noch aus wie ‘n Raketenantrieb aber was soll’s - es funktioniert ! Motor aus einem alten Fön der auf 12 V läuft (tja - hier wird nur selten etwas entsorgt. Zum Ärgernis meiner Frau). Das Lüfterrad baute ich zuerst mit schräg angestellten "Paddeln", was sich aber als nicht so effektiv erwies. Also eines mit geraden "Paddeln" gebaut, welches die gewünschte Leistung brachte.
Heute arbeite ich mit aus Alublech gebogenen Paddeln (siehe Zyklon/Radiallüfter). Wichtig war mir auch das Teil auseinandernehmbar zu gestalten, um Reparaturen durchführen zu können.
Z.B. ein neues Lüfterrad, Schmierung, ...oder um ggf. Veränderungen/Verbesserungen zu realisieren.
Daher ist bei den mechanischen Teilen (sowohl Bohrständer, als auch Absaugung) fast ohne Kleber gearbeitet worden.
Ich hatte im I-Net geschaut, was so ein Radiallüfter für PC’s kosten würde.
Kaufen kam zwar nicht in Frage , aber man will ja informiert sein . Ca. 10,- Euro - ohne Versand, allerdings kleiner und VERMUTLICH nicht mit der von mir benötigten Leistung.
VERMUTLICH - man versucht ja immer sein eigenes Projekt zu rechtfertigen !
Der Batteriepack war anfangs eigentlich nur für die LED. Mittlerweile hat er eigentlich keine Funktion mehr, da ich nicht bohre ohne abzusaugen.
Und die LED wird nun auch über das 12 V Netzteil (natürlich mit Vorwiderstand) betrieben.
Radiallüfter-1 (19 Kb) Radiallüfter-2 (22 Kb) Radiallüfter-3 (24 Kb) Radiallüfter-4 (25 Kb) Radiallüfter-5 (26 Kb) Radiallüfter-6 (18 Kb)
Und so sieht das Platinen bearbeiten komplett aus: Platinenbearbeitung (60 Kb)
Auf diesem Bild sieht man auch die Abdeckungen der Küvetten mit den Thermometern.
Als Letztes hatte ich noch in Katalogen von Elektronik-Versendern geblättert. Dabei fiel mir ein Platinenhalter/Bestückungsrahmen ins Auge ! Na ja - was kann jetzt schon kommen ? Genau: Selbstbau mit einigen "Modifikationen" (z.B. Lötzinn- und Kolbenhalter). Das Teil sollte bei einem Versender (ich glaube ca.) 39,- Euro und beim Anderen - GENAU DAS GLEICHE TEIL -
(ca.) 56,- Euro kosten - lächerlich !
Mein Platinenhalter wurde (für mich) zum "Multitool" (so nennt man ja eigentlich nur die Dremel und deren "Ableger"). Material: Kunststoff, Alu, Kleinteile, Lupe und eine zerlegte "Dritte Hand".
Stufenlos und OHNE Werkzeug (dank Rändelschrauben) in der Breite verstellbar
Das Drehen der Platine erfolgt durch eine Rasterung und in 11° Schritten, mit gleichzeitiger "Riffelung"
für abrutschfestes drehen (Stufenzahnrad oder wie auch immer man soetwas nennt - aus einem alten Drucker).
Den Krokodilklemmen mußte ich die "Zähne ziehen" und das "Maul" mit Moosgummi "stopfen",
um Kratzer oder Beschädigungen an der Platine vorzubeugen.
Der Bauteilehalter (dieser 3-gliedrige Arm an der linken Kroko-klemme) ist so ausgelegt,
dass nicht nur bedrahtete Bauteile beim Umdrehen der Platine damit vor dem Herausfallen gehalten werden,
sondern auch SMD-Elemente (ganz schön klein die Teile) beim Löten gehalten werden können.
SMD = Surface mounted device = oberflächen montiertes Bauteil. SMD benötigt meist keine Bohrlöcher.
Noch ist keine Beleuchtung dran - aber das kommt noch ! - Mit Sicherheit ! Jetzt schon *grins*
Was mich dabei noch nicht ganz zufrieden stellt, ist der "Schwanenhals" für die Lupe (mehrere Kupferdrähte verdrillt). "Er" wackelt bei jeder kleinen Bewegung.
Aber auch dafür gibt es eine SELBSTBAULÖSUNG - muß ich nur noch drauf kommen.
Multitool-1 (51 Kb) Multitool-2 (47 Kb)
Ach ja - der Lötzinnhalter fiel mir im Katalog auch noch auf ! - Nachbauen !
Lötzinnhalter (30 Kb)
Ein Problem im Platinenbereich hatte ich aber noch: wie kann ich die Bestückungsseite der Platine bedrucken/beschriften ?
Ich habe im I-Net in einem E-Forum einen Thread eröffnet, der sich mit dem Beschriften/Bedrucken
und Schneiden von Platinen beschäftigt. Es gab eine recht gute Resonanz. Die Anregungen waren unterschiedlich und gingen vom Hitzeverfahren bis zum Siebdruck
sowie von Proxxon über Blechschere bis anritzen und brechen.
Ich versuchte die Beschriftung mit unterschiedlichen Verfahren - leider nichts wirklich brauchbares !
Siebdruck habe ich früher beruflich gemacht. Ist aber zu aufwendig - zumindest bei kleinen Stückzahlen.
Dann kam ich auf die Idee es mal mit Tattoo-Folie von "Data Becker" zu versuchen - das war’s. Haut wunderbar hin. Das Bild ist von der ersten Testplatine (nur zum ausprobieren - daher so schlecht) und ich hatte auch mit Tinte gedruckt - bessere Ergebnisse bekommt man mit Laser. Tattoo-"Beschriftung" (16 Kb) Somit habe ich alles für meine Platinen und kann nun ENDLICH loslegen ! Mittlerweile mache ich den Bestückungsdruck im Tonertransferverfahren. Bin aber weiter auf der Suche ! Während meiner ganzen Bau-/Bastelzeit gab es irgendwann Überhitzungsprobleme mit meinem PC.
Lösung: Wasserkühlung
Das Einzige, was mich etwas gekostet hat (aber eigentlich auch nicht wirklich), war die Pumpe und der Schlauch.
Wobei ich einen Selbstständigen jungen Mann im Aquaristik-Bereich kenne und er "zufällig" ein paar Aufkleber benötigte !
Vorsicht - groß (benötigt den Acrobat Reader) !
Wasserkühlung (4,26 MB)
Für den Ausgleichsbehälter bastelte ich mir noch ein Ventil. Ich hatte gelesen, daß evtl. wohl Druck auftreten könnte !?
Wie auch immer - Sicher ist Sicher.
Ventil (16 Kb) Ventil (Skizze) (123 Kb)
Hier noch ein paar Selbstbau-Projekte mit nicht ganz sooo viel Gesabbel:
Heli-Reparaturständer aus einem alten Papierrüttler (nicht gerade ein Teil was Jeder so im Haushalt rumstehen hat) ! In der Höhe verstellbar und nach allen Seiten kippbar. Es kommt im unteren Bereich noch eine Ablage für Werkzeug und Verbrauchsmaterial dran - irgendwann.
Heli-Reparatur-Ständer-1 (82 Kb) Heli-Reparatur-Ständer-2 (55 Kb) Heli-Reparatur-Ständer-3 (49 Kb) Heli-Reparatur-Ständer-4 (20 Kb) Heli-Reparatur-Ständer-5 (72 Kb) Heli-Reparatur-Ständer-6 (69 Kb) Heckrotor-Einstellehre (32 Kb)
Pitch-Einstellhilfe - hier die Paddelstangenfixierung Pitch-Einstellhilfe-1 (22 Kb) Pitch-Einstellhilfe-2 (49 Kb)
Leitwerk u. Heckrotorblätter (42 Kb)
Irgendwann baute ich mal einen meiner Motoren (inkl. Kolbenring) zwecks Reinigung auseinander.
Das Problem war der Kolbenring. Runter war weniger das Problem - nur wieder rauf !? Knack - gebrochen.
Wat nu´ ? Die Dinger sind ja (ich glaube) irgendwie aus Kohlenstoff oder so.
Rohmaterial hat ja jeder haufenweise im Haushalt rumliegen - juchuuu !
Ich dachte mir, ich versuche es mal mit (nicht hau’n - bitte) Edelstahl.
Ich habe mir in einem Edelstahlverarbeitenden Betrieb "Kolbenringe" über eine von mir am PC erstellte Vorlage,
per Laser schneiden lassen, diese aufgeschnitten, entgratet und geschliffen.
Was soll ich sagen ? - Funktioniert seit ca. 1,5 Jahren ohne Probleme. Der Motor läuft ganz normal, wird nicht zu heiss gibt keine ungewöhnlichen Geräusche von sich
und Rillen oder Abrieb im Motor konnte ich nicht feststellen.
Der Kauf eines einzelnen Kolbenringes, war mir einfach zu teuer.
Nicht drauf festnageln, aber ich glaube so um die 20,- € ohne Versand)
Kolbenring (20 Kb)
Zwar kein Projekt aber vielleicht für den Einen oder Anderen interessant: Motor und Schalldämpfer lackieren ! Es gibt einen Lack von "Dupli-Color", nennt sich "Supertherm 800°C" Läßt sich super lackieren und bröselt nicht ab - auch ideal für Schalldämpfer.
Das Hauptproblem z.B. beim Schalldämpfer ist, daß dieser sich verfärben kann und dann nicht mehr ansehnlich aussieht.
Sollte der Lackierte Dämpfer unansehnlich werden - einfach drüber sprühen. Einen Temperaturanstieg konnte ich messbar nicht feststellen.
Motor (28 Kb) Schalldämpfer (44 Kb)
Ein Projekt, welches recht gut ankam: Meine Startbox.
Startbox-1 (76 Kb) Startbox-2 (95 Kb) Startbox-3 (61 Kb) Startbox-4 (81 Kb)
Um zu sehen, ob die Kupplungsglocke vom Heli, nach einem Crash etwas abbekommen hat.
Kupplungsglocken Ausrichthilfe (23 Kb)
Winterpult ???
Nachschalldämpfer Nachschalldämpfer-1 (22 Kb) Nachschalldämpfer Skizze (4 Kb) Ein Neuer ist gerade im Bau !
Akkuhalter: kein Inlineverlöten mehr - keine Kontaktprobleme - einzelne Zellen austauschbar.
Material: Glasfaser und TicTac "Dose" für die Spann.-Überwachung!
Akkuhalter (34 Kb)
Kreuzgurt: ein Zweiter ist mit breiterem Gurtmaterial geplant (der hier sieht ja nu’ nich’ so doll aus). Natürlich ist er in der Länge verstellbar. Kosten: ich glaube so um die 3,- Euro.
Kreuzgurt (40 Kb)
Mittlerweile ist ein besserer fertig !
Kleine Staubschutz-"Kabine" für Arbeiten z.B. mit dem Dremel) Staubschutz-"Kabine" (57 Kb)
PC-Netzteil f. Lader-1 (30 Kb) PC-Netzteil f. Lader-2 (32 Kb)
Styro-Schneider: da fehlt mir leider noch eine Schaltung für eine Temperaturregelung per Poti bzw. habe ich schon eine Schaltung, nur leider weiß ich nicht, welches Poti ich benötige. Styro-Schneider (70 Kb) Die Schaltung ist mittlerweile vorhanden.
Epoxy Spritze: man kann das Epoxy super aufziehen, wenn man die Flaschen, in denen sich das Epoxy befindet,
zuvor in warmes/heißes Wasser stellt.
Das Tolle an der Spritzenmethode ist einfach, daß man immer das richtige Mischungsverhältnis hat
(sofern es 1:1 ist und nach Volumen gemischt wird) und man auch kleine Mengen ohne Probleme anmischen kann. Epoxy-Spritze-1 (30 Kb) Epoxy-Spritze-2 (31 Kb)
Für die Zukunft steht noch ein Kompressor (aus Kühlschrankaggregaten wie oben schon "angedroht") und eine CNC-Fräse an ! Befindet sich im Bau !
Es kann sein, dass jemanden dieser Text bekannt vorkommt. Ich habe ihn 2003 in einem Modellbauforum gepostet.
Ich bin der Urheber.
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© 2007 - by Torsten Kruckenberg, Wriedel
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